VR-Bank NEWS - Mai 2015

VR-Bank Coburg weiterhin auf Erfolgskurs

Vorstand mit Geschäftsverlauf 2014 sehr zufrieden

Coburg, 15.05.2015

Der Vorstand der VR-Bank Coburg: Wolfgang Gremmelmaier und Karlheinz Kipke (von links)

Die VR-Bank Coburg hat das Geschäftsjahr 2014 erneut mit einem respektablen Ergebnis abgeschlossen und den Wachstumskurs unvermindert fortgesetzt. „Im Jahr 2014 verzeichnen wir erneut ein starkes Wachstum und wir konnten weiter Marktanteile im Wirtschaftsraum Coburg / Sonneberg hinzugewinnen.“ so der Vorstandsvorsitzende Karlheinz Kipke in der Jahrespressekonferenz bei der Vorstellung des Geschäftsberichtes 2014 im RaiffeisenForum in Coburg.

Der Wachstumstrend hält ungebrochen seit 9 Jahren an und die Bilanzsumme steigerte sich um 58,8 Mio. Euro auf rund 1,32 Mrd. Euro, ein Plus von 4,7% gegenüber dem Vorjahr. „Wir können zusammenfassend feststellen, dass 2014 für die VR-Bank Coburg ein erfolgreiches Geschäftsjahr war und wir unseren Erfolgskurs fortgesetzt haben.“, so Karlheinz Kipke auch im Namen seines Vorstandskollegen Wolfgang Gremmelmaier. Die VR-Bank Coburg ist damit weiterhin auf Rang 1 unter den oberfränkischen Volks- und Raiffeisenbanken und konnte in fast allen Kennzahlen deutliche Zuwächse verzeichnen. Zusammen mit den außerbilanziellen Geschäftsfeldern betreuen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Kundenvolumen von über 2,1 Mrd. Euro.

Kreditvolumen erfreulich entwickelt
Die Forderungen an Kunden wiesen eine Wachstumsrate von 4% aus und stiegen auf 487,3 Mio. Euro. „Durch die anhaltende Niedrigzinsphase gab es vor allen Dingen starke Wachstumsimpulse im Bereich der privaten Baufinanzierung und wir konnten von diesem Boom profitieren,“ unterstreicht Direktor Wolfgang Gremmelmaier diese positive Entwicklung, „für die Kunden unserer Genossenschaftsbank gibt es keine Kreditklemme im Wirtschaftsraum.“ Das Wachstum verteilte sich zu gleichen Teilen über den privaten und gewerblichen Bereich, wobei die Kreditrisiken angemessen gestreut sind.

Kundeneinlagen deutlich gestiegen
Die Kundeneinlagen erhöhten sich Ende 2014 um 2,8% oder 28,8 Mio. Euro auf einen neuen Rekordwert von 1,043 Mrd. Euro. „Trotz der politisch gewollten sinkenden Renditen für Sparer und Banken, legen die Kunden ihre Gelder nach wie vor an, denn sie schätzen die Sicherheit der Genossenschaftsbank“, wertet Direktor Gremmelmaier dieses deutliche Signal der Kunden, „unsere Kunden fragen vor allen Dingen Vorsorgeprodukte nach und schätzen unsere transparente und qualifizierte Beratung.“ Neben den hauseigenen Vorsorgeprodukten sind vor allen Dingen kurzfristige Anlagen, wie Tagesgelder, sowie die Produkte der genossenschaftlichen Verbundunternehmen gefragt.

„Das genossenschaftliche Geschäftsmodell hat sich erneut bewährt und die deutlichen Zuwächse im Einlagengeschäft unterstreichen ein hohes Kundenvertrauen in die VR-Bank,“ so Karlheinz Kipke.

Hervorragende Ertragslage
Nach Ertragssteuern erzielte die VR-Bank Coburg im Geschäftsjahr 2014 einen Bilanzgewinn von 2,8 Mio. Euro. Davon gehen 1,6 Mio. Euro in die Rücklagen. Die Vertreterversammlung am vergangenen Mittwoch stimmte der vom Vorstand und Aufsichtsrat der Bank vorgeschlagenen Gewinnverwendung zu. Die ca. 26.700 Mitglieder der VR-Bank erhalten demnach eine Dividende von 4% in einer Gesamthöhe von ca. 1,2 Mio. Euro. Auch Steuern zahlt die VR-Bank, rund 4 Mio. Euro (Vorjahr: 3,3 Mio. Euro).

Sehr gute Eigenkapitalsituation
Das hervorragende Ergebnis trägt dazu bei, dass die VR-Bank Coburg ihre Eigenkapitalbasis nochmals stärken konnte. Ihre Eigenkapitalausstattung konnte sie erstmals auf über 102 Mio. Euro aufbauen. Die VR-Bank erfüllt damit bereits heute deutlich die erst ab 2019 geltenden neuen Eigenkapitalvorschriften nach Basel III.

Anhaltend hohe Investitionen
Im vergangenen Jahr hat die VR-Bank erneut ca. 2,5 Millionen Euro in die Modernisierung und Instandhaltung des Filialnetzes, sowie zur Verbesserung der Servicetechnik und der Sicherheit investiert. So entstand im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Grub am Forst / Niederfüllbach, in Grub am Forst ein neues Beratungszentrum und in Rödental wurde das Kompetenzzentrum am Standort Bürgerplatz ausgebaut.

Erfolgreiche Kundenberatung
Die reale, qualitativ hochwertige Präsenz vor Ort im Wirtschaftsraum wird von den Kunden durch ein deutliches Votum beim 5. Coburger Kundenspiegel wiedergegeben. Erneut hat die VR-Bank Coburg, und in diesem Jahr mit einem noch deutlicheren Abstand zu den Wettbewerbern, in allen 4 Kategorien den ersten Platz belegt. „Das ist eine erfreuliche Nachricht und wir haben uns vorgenommen diesen Spitzenplatz auch künftig zu verteidigen“, fügt Karlheinz Kipke hinzu. Durch das hoch motivierte Engagement der 264 Mitarbeiter und 32 Auszubildenden „vertrauen immer mehr Menschen in der Region der Kompetenz und Leistungsfähigkeit der VR-Bank und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,“ macht Wolfgang Gremmelmaier deutlich.

Verlässlicher Partner und Förderer in der Heimat
Die VR-Bank förderte im Jahr 2014 in ihrem Geschäftsgebiet fast 1.000 Projekte aus den Bereichen Kultur, Schulen, Vereine und Institutionen, mit einem Betrag von fast 600.000 Euro. Damit präsentierte sich die VR-Bank als stabiler und vielfältiger Förderer, Partner und Unterstützer zahlreicher unterschiedlicher Vorhaben und trägt damit als verlässlicher Partner zur gesellschaftlichen Entwicklung in der Region bei.

Ausblick 2015
„Unsere unveränderte solide Entwicklung in den vergangenen Jahren ist unsere Basis für die bevorstehenden Herausforderungen in den kommenden Jahren“, sagt Karlheinz Kipke und blickt optimistisch in die Zukunft. Die Chancen für ein weiteres Wachstum im Kundengeschäft stehen gut und aufgrund struktureller Veränderungen im Wettbewerb haben in den ersten 4 Monaten des Jahres 2015 über 500 Kunden eine neue Bankverbindung zur VR-Bank aufgebaut. Beim Ausblick auf die bereits vorhandenen Meldungen an die Regulierungsbehörden, die anstehendenden Regulierungsvorhaben und damit verbundenen steigenden Personal- und Kostenmanagementkosten werden sicherlich Leistungsgrenzen für regional orientierte Banken erreicht werden.

Für die restlichen Monate des Jahres 2015 sind die Verantwortlichen der VR-Bank trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase optimistisch, allerdings wird der Druck auf die Margen und die Betriebsergebnisse bei den Banken weiter zunehmen. Denn durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank wird der Unterschied zwischen Anlage- und Kreditzinsen zunehmend geringer und beeinflusst die künftigen Gewinne und „wir werden uns mit leicht schwächeren Ergebnissen abfinden,“, so Wolfgang Gremmelmaier.
In solchen Zeiten ist das klare Bekenntnis zum stabilen genossenschaftlichen Geschäftsmodell für die VR-Bank die Basis für die anhaltende überdurchschnittliche Entwicklung.