VR-Bank NEWS - Mai 2014

Stabiles Wachstum und ausgezeichnetes Ergebnis

VR-Bank Coburg eG mit dem Geschäftsjahr 2013 zufrieden

Der Vorstand: Wolfgang Gremmelmaier und Karlheinz Kipke

Coburg. Die VR-Bank Coburg hat das Geschäftsjahr 2013 besser abgeschlossen als erwartet und setzt den Wachstumskurs fort. „Wir sind in 2013 erneut stabil gewachsen und haben wieder ein gutes Ergebnis erzielt“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende Karlheinz Kipke bei der Vorstellung des Geschäftsberichtes im RaiffeisenForum in Coburg. Der Wachstumstrend hält mittlerweile seit 8 Jahren an und die Bilanzsumme steigerte sich um 22,6 Mio. Euro auf rund 1,26 Mrd. Euro. Damit nimmt die Bank weiterhin Rang 1 unter den oberfränkischen Volks- und Raiffeisenbanken ein. Bayernweit gehört Sie nunmehr zu den TOP 25 der VR-Banken unter den rund 300 Volks- und Raiffeisenbanken in Bayern. „Das Geschäftsjahr 2013 setzte die Erfolgsgeschichte der letzten Jahre fort und es konnte erneut ein überdurchschnittliches Ergebnis erzielt werden“, so der Vorstandsvorsitzende. Die VR-Bank konnte ihre Stellung im Wettbewerb zu den andern Banken im Wirtschaftsraum Coburg / Sonneberg ausbauen.

302 Mitarbeiter

Trotz der nicht gerade geschäftsfördernden Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank ist die VR-Bank mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein starker Partner in der Region. Die Vorstände Karlheinz Kipke und Wolfgang Gremmelmaier präsentierten das Zahlenwerk des vergangenen Geschäftsjahres und verwiesen stolz auf 302 Mitarbeiter, davon 30 Auszubildende, die trotz weiterhin steigender regulatorische und bankaufsichtsrechtlicher Anforderungen durch ihre engagierte Leistung dazu beigetragen haben, dass die Kunden der VR-Bank auch im vergangenen Jahr von diesen Themen nur wenig mitbekommen haben. So wurden auch die Vorbereitungen auf das europäische Zahlungsverkehrssystem SEPA durch viele Ressourcen rechtzeitig beendet und für die Kunden umgesetzt. „Für diese in allen Bereichen tolle Arbeit im vergangenen Jahr zollen wir unseren Mitarbeitern ein hohes Lob“, so die Vorstände unisono.

Kreditvolumen deutlich ausgebaut

Das Kreditgeschäft konnte mit einem Plus von 5,3% auf rund 469 Mio. Euro deutlich ausgebaut werden. „Hier schlägt sich vor allen Dingen die anhaltend, hohe Nachfrage vieler Privathaushalte nach „Betongold“ nieder, betont Direktor Wolfgang Gremmelmaier, „insgesamt haben wir damit weiterhin maßgeblich zur stabilen Finanzierung unserer Privat- und Geschäftskunden im Wirtschaftsraum Coburg Sonneberg beigetragen.“ Die dynamische Situation des heimischen Immobilienmarktes und das historisch niedrige Zinsniveau sorgten weiterhin für eine positive Nachfragesituation nach Finanzierungen.

Kundeneinlagen erstmals über 1 Mrd. Euro 

Einen weiteren Rekordwert vermeldete die VR-Bank bei den Kundeneinlagen. Durch das gute Neugeschäft erhöhten sich die Kundeneinlagen um 4,1% oder 39 Mio. Euro auf 1,014 Mrd. Euro. „Wir können feststellen, dass die Nachfrage nach Vorsorgeprodukten im Mittelpunkt zahlreicher Beratungsgespräche steht“, so Direktor Gremmelmaier mit Blick auf diese Rekordzahl und bedankt sich bei den Kunden für das weiterhin steigende und hohe Vertrauen der Menschen, Unternehmen, Vereine und Institutionen der Region.

„Zuwächse im Einlagengeschäft unterstreichen auch in den Zeiten der politisch getriebenen Niedrigzinsphase, dass wir mit unserem genossenschaftlichen Geschäftsmodell den Nerv der Kunden treffen“, unterstreicht sein Kollege Kipke diesen positiven Trend.

Ausgezeichnetes Ergebnis

Die Zins- und Provisionsspanne konnten trotz des schwierigen Umfeldes leicht auf 35,6 Mio. Euro verbessert werden, dagegen reduzierte sich der Gewinn (nach Bewertungs- und Steueraufwendungen) um ca. 600 T€ auf 2,3 Mio. Euro. Die vorsichtige Ergebnisplanung für 2013 wurde damit insgesamt übertroffen. Dazu trug bei, dass die Betriebskosten nahezu auf Vorjahresniveau gehalten werden konnten. Der Fonds für allgemeine Bankrisiken wurde vorweg mit einem Betrag von 3 Mio. Euro dotiert.

Die Mitglieder der VR-Bank Coburg profitieren wieder mit einer Dividende von 4% auf ihren Geschäftsanteilen. „Damit liegen wir weit über dem aktuellen Zinsniveau für vergleichbare Kapitalanlagen und freuen uns, dass unsere Mitglieder so stark am Erfolg Ihrer VR-Bank profitieren“, formuliert Karlheinz Kipke. Ebenfalls profitieren die Privatkunden seit mehreren Monaten vom Wegfall des Überziehungszinses: „Völlig unbemerkt von der Öffentlichkeit haben wir diesen Zusatzzins für unsere Privatkunden gestrichen“, so Wolfgang Gremmelmaier, „und schaffen damit, neben unserem gebührenfreien Privatkontomodell,  einen wirklichen Mehrwert für Mitglieder und Kunden, die Ihren eingeräumten Dispositionskredit überziehen.“

Eigenkapital gestärkt für die Zukunft

Das gute Ergebnis trägt dazu bei, dass die VR-Bank Coburg Ihre Eigenkapitalausstattung weiter um 6,5 Mio. Euro auf 90,6 Mio. Euro verbessert. Damit erfüllt die Bank bereits heute, die erst ab 2019 geltenden neuen Eigenkapitalvorschriften nach Basel III.

„Das wir bereits heute in dieser guten Lage sind, beeinflusst unsere Möglichkeiten der Kreditvergabe äußerst positiv“, unterstreicht Direktor Kipke diese Aussage. „Wir werden auch künftig jeden Kreditwunsch prüfen und sofern die Rahmenbedingungen passen und er realistisch ist auch begleiten.“

Hohe Investitionen

Im vergangenen Jahr hat die VR-Bank ca. 2,8 Millionen Euro in die Modernisierung und Instandhaltung des Filialnetzes, sowie zur Verbesserung der Servicetechnik und der Sicherheit investiert. Verändertes Kundenverhalten, gesetzliche Vorschriften und erhöhte Sicherheitsbestimmungen machen den Betrieb mancher  Standorte unrentabel und führen künftig zu einer Verstärkung der Beratung, letztlich zu einer Konzentration der Betreuungs- und Servicekompetenz. So entsteht aktuell im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Grub am Forst / Niederfüllbach, direkt am Rathaus in Grub am Forst ein neues Beratungszentrum, welches Ende Juni eröffnet wird. Ebenso wird es nach der erfolgten Erweiterung am Bürgerplatz in Rödental, sowie in Bad Rodach zu Bündelungen an den jeweiligen Standorten kommen.

Wichtiger Partner und Förderer in der Heimat

Wie die beiden Vorstände Kipke und Gremmelmaier stolz unterstrichen, förderte die VR-Bank im vergangenen Jahr in ihrem Geschäftsgebiet ca. 950 Projekte aus den Bereichen Kultur, Schulen, Vereine und Institutionen, mit einem Betrag von über 550.000 Euro. Damit präsentierte sich die VR-Bank als vielfältiger Förderer, Partner und Unterstützer zahlreicher unterschiedlicher Vorhaben und trägt damit als aktiver Teil der Gesellschaft zur gesellschaftlichen Entwicklung in der Region bei.

Ausblick 2014

„Wir operieren aus einer guten Position der Stärke heraus und das Jahr 2014 hat gut begonnen“, blickt Karlheinz Kipke optimistisch in die Zukunft. Der Vorstand der VR-Bank Coburg ist zuversichtlich auch 2014 die Wachstums- und Ertragsziele zu erreichen, allerdings verweisen sie auf die anstehenden Gesetzgebungsverfahren auf EU-Ebene. Hier ist eine angemessene und faire Lastenverteilung zwischen Genossenschaftsbanken, Sparkassen und international tätigen Großbanken erforderlich. Der Vorstand der VR-Bank ist zuversichtlich die für 2014 angestrebten Wachstums- und Ertragsziele zu erreichen.

Für die kommenden Monate sind die Verantwortlichen der VR-Bank optimistisch, denn die regionalen Unternehmen werden mehr investieren und auf dem Immobilienmarkt wird es eine weiterhin hohe Nachfrage geben. Da die Zinsen niedrig sind, werden zurzeit viele Immobilien von Privat- und Firmenkunden gekauft. Mit der genossenschaftlichen Grundidee, als stabiles Geschäftsmodell, hat die VR-Bank eine sehr gute Basis für die Unterstützung des starken Wirtschaftsraumes in seiner aktuellen und künftigen Entwicklung.