Auf Papier oder elektronisch? Aber bitte „auf Nummer sicher“.

Schon gewusst,...

…dass die ersten Kontoauszugsdrucker ab Mitte der 1970er-Jahre in den Banken Einzug hielten? Für damalige Zeiten eine – sicherlich nicht unumstrittene – Revolution für die Bankkunden. Aus dem heutigen Alltag sind diese Geräte schon fast nicht mehr wegzudenken: Sie stecken einfach ihre Bankkarte ein und kurze Zeit später halten Sie ihre letzten Kontoumsätze schwarz auf weiß in den Händen. Und da sollten diese auch bleiben. Werfen Sie Kontoauszüge niemals einfach so in den Papierkorb – und schon gar nicht in einen Öffentlichen. Denn Betrüger können so ganz leicht Ihre Kontonummer ausfindig machen und wissen schlimmstenfalls auch noch Ihren Kontostand. Mit den so gewonnenen Informationen kann sehr leicht Missbrauch getrieben werden. Heften Sie Ihre Auszüge am besten zu Hause an einem sicheren Ort ab. Als Privatkunde sind Sie verpflichtet, Kontoauszüge mindestens zwei Jahre lang aufzubewahren. Wenn diese zwei Jahre vorbei sind, können Sie die alten Kontoauszüge vernichten, zum Beispiel mit einem „Reißwolf“. Es gibt heute aber auch eine noch sicherere Möglichkeit: Immer mehr unserer Kunden lassen sich ihre Auszüge inzwischen in elektronischer Form zukommen. Das funktioniert über ein gesichertes Postfach im eBanking der Bank, auf das Sie nur mit ihren Zugangsdaten zugreifen können, die Sie auch für Überweisungen benötigen. Dort finden Sie die Kontoauszüge in Dateiform und können diese dann direkt elektronisch archivieren – oder, wenn es unbedingt sein muss, auch wieder ausdrucken und in einen Ordner heften. Der elektronische Kontoauszug hat an sich den Vorteil, dass nur Sie – oder Bevollmächtigte über ihr Konto - ihn sehen können. Sie müssen ihn weder in der Hand halten, noch besteht die Gefahr, dass er in einen Papierkorb gerät, wo Unbefugte ihn finden könnten. Sprechen Sie meine Kollegen und mich gerne darauf an, wie Sie bei Kontoauszügen „auf Nummer sicher“ gehen können.

Name
Bianca Schreiber
Funktion
Privatkundenberaterin
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