Erhöhung der Freistellungsbeträge mittels Freistellungsauftrag ab 1.1.2023

Mit dem Jahressteuergesetz 2022 wurden im Bundestag u.a. auch die Höchstbeträge für den Freistellungsauftrag für Kapitalerträge mit Wirkung ab dem 1.1.2023 geändert. Die Zustimmung im Bundesrat war am 16.12.2022 erfolgt.

Die Höchstbeträge für Freistellungsaufträge werden ab dem 1.1.2023
von 801,00 EUR auf 1.000,00 EUR (für Einzelpersonen) oder
von 1.602,00 EUR auf 2.000,00 EUR (für Ehegatten/Lebenspartner)
erhöht.

Niedriger erklärte Freistellungsbeträge werden um 24,844 % angehoben. Dabei entstehende Centbeträge werden kaufmännisch gerundet.

Freistellungen, die bis Ende 2022 befristet sind, werden nicht erhöht. Ferner fallen Quasi-Freistellungen von losen Personenzusammenschlüssen (Freigrenzen, bei denen es sich rechtlich nicht um Freistellungsaufträge handelt) nicht unter die Erhöhung. Freistellungen, die im Jahre 2022 (bis einschl. 3.1.2023) mit Wirkung für das Jahr 2023 angelegt oder geändert wurden, fallen dagegen unter die Erhöhung.

Was bedeutet das für Sie?

Grundsätzlich müssen Sie nichts unternehmen. Ihre bisherigen Freistellungsaufträge bei Ihrer VR-Bank Coburg und unseren Verbundpartnern werden automatisch angepasst.

Wir empfehlen Ihnen dennoch, Ihre bestehenden Freistellungsaufträge ab 4.1.2023 genau zu prüfen, um die Freigrenzen optimal ausschöpfen zu können. Für ein persönliches Gespräch wenden Sie sich gerne an unsere Beraterinnen und Berater.

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